hessenARCHÄOLOGIE

Die Zeiteninsel startet offiziell in den Museumsbetrieb

Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete das Freilichtmuseum Zeiteninsel im Marburger Land, Kooperationspartner der hessenARCHÄOLOGIE, im Juli seine Tore für den Regelbetrieb. Mit dabei war auch der Arbeitskreis 'Archäotechnik und Experimentelle Archäologie' der Keltenwelt am Glauberg.

Die offizielle Eröffnung des Zeiteninsel im erfolgt ganz im Stil des Freilichtmuseums: Statt des zeremoniellen Durchschneidens einer Schleife konnten Staatsminister Timon Gremmels (HMWK) und die regionalen Partner, Landrat Jens Womelsdorf, OB Dr. Thomas Spieß (Marburg) und Bürgermeister Markus Herrmann (Weimar) mit Feuersteinmessern ein Seil durchtrennen.

Über Jahrzehnte hatte Dr. Andreas Thiedmann, Vorstand der Zeiteninsel eG und ehemaliger Bezirksarchäologe der hessenARCHÄOLOGIE, mit seinen Unterstützerinnen und Unterstützern daran gearbeitet, die Idee eines Freilichtmuseums im Marburger Land Wirklichkeit werden zu lassen. Seit 2017 entstanden nach und nach die unterschiedlichen Zeitstationen des Geländes und zuletzt wurde nun das Insel-Zentrum, das Eingangsportal zur Zeiteninsel, fertiggestellt. Nun kann die Zeiteninsel offiziell in den Regelbetrieb übergehen. An sechs Tagen in der Woche lädt sie Besucherinnen und Besucher ein, in die verschiedensten Epochen von der Mittelsteinzeit bis zur Zeit der Römer eintauchen.

Das Erlebniswochenende zur Eröffnung lockte unter dem Motto „Geschichte(n) Erleben“ rund 3.500 Gäste auf das Museumsgelände. Zu allen Zeitstationen luden Erlebnisangebote zum Staunen und Mitmachen ein. Auch die Keltenwelt am Glauberg unterstützte mit „Fürstlicher Küche“ das Startwochenende. Die AG Ernährung und Küchenpraxis des Arbeitskreises Archäotechnik und Experimentelle Archäologie der Keltenwelt präsentierte authentische eisenzeitliche Malzeiten und Kochtechniken.

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