Die Ernennungsurkunde zum ersten deutschen Weltnaturerbe der UNESCO.

Hessens UNESCO-Welterbestätten

Um den Status eines UNESCO-Welterbes zu erhalten, muss eine Stätte von weltweiter Bedeutung sein. Hessen hat hier einiges zu bieten.
Von den 51 UNESCO-Welterbestätten Deutschlands liegen sieben ganz oder teilweise in unserem Land.

Der Welterbekonvention liegt der Gedanke zugrunde, dass Schutz, Erhalt und Vermittlung der bedeutendsten Kultur- und Naturdenkmäler der Welt nicht bei einzelnen Staaten, sondern in der Verantwortung der gesamten Menschheit liegen.

Maria Böhmer Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst koordiniert die hessischen Antragsverfahren für die Welterbeliste und ist im Land, gegenüber dem Bund und den internationalen Partnern der für die Welterbestätten zuständige Ansprechpartner. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen, dessen Präsident Prof. Dr. Markus Harzenetter Welterbe-Beauftragter der hessischen Landesregierung ist, betreut das Ministerium die Welterbestätten im Land.

Welterbestätten in Hessen:

  • Das Kloster Lorsch (1991)
  • Die Grube Messel als erstes Weltnaturerbe Deutschlands (1995)
  • Das Welterbe Oberes Mittelrheintal (2002)
  • Die Grenzen des Römischen Reichs – Obergermanisch-Raetischer Limes (2005)
  • Die Alten Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – Kellerwald-Eder
  • Bergpark Wilhelmshöhe (2013)
  • Mathildenhöhe Darmstadt (2021)

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