Forum Baukulturerbe im Blauen Salon Schloss Biebrich

Bau- und Kunstdenkmalpflege

Studierende des Studienganges Baukulturerbe berichten von aktuellen Thesen und Projekten

Beim jährlichen Austausch mit dem Studiengang Baukulturerbe der Hochschule RheinMain präsentierten Bachelor- und Masterstudierende aktuelle Projekte und Abschlussarbeiten.

Tradition des Austauschs

Zum vierten Mal fand der jährliche Austausch des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen mit dem Studiengang Baukulturerbe der Hochschule RheinMain statt. Im Blauen Salon von Schloss Biebrich präsentierten Bachelor- und Masterstudierende ausgewählte Projekte und Abschlussarbeiten.

Prof. Dr. Markus Harzenetter, Präsident im Landesamt für Denkmalpflege Hessen, begrüßte die Anwesenden und betonte dabei, wie wichtig der kontinuierliche Austausch mit (bauhistorischen) Studiengänge für das Landesamt für Denkmalpflege sei. Anschließend führte Prof. Dr. Anne Bertelmann-Betz, Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs, thematisch ein und berichtete dabei von den vielfältigen Aspekten rund um das baukulturelle Erbe, mit denen sich die Studierenden des Bachelor- und der Masterstudiengangs der Hochschule RheinMain beschäftigen.

Präsentation von Pia Decker und Johanna Lentes zum Scheunenbau am Jagdschloss Niederwald

Und alle diese Themen haben etwas mit dem baukulturellem Erbe zu tun?

Die thematische Vielfalt der beiden Studiengänge spiegelte sich auch in den Präsentationen der Studierenden wieder. Den Auftakt machte Martin Pfeiffer, der sich im Rahmen seiner Bachelorarbeit mit den Caltex-Tankstellen im Hinblick auf Erhalt und Umnutzung beschäftigt hat. Elizabet Hristova präsentierte eine barrierearme Besucherlenkung für die UNESCO-Welterbestätte Mathildenhöhe im Darmstadt, die sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit erarbeitet hat.

Die intensive und fächerübergreifenden Auseinandersetzung mit dem historischen Erbe zeigte die Präsentation von Pia Decker und Johanna Lentes zum Scheunenbau am Jagdschloss Niederwald. Zunächst präsentierten sie die ausführliche Bauaufnahme, die durch Bachelorstudierende erstellt wurde, gefolgt von ihrem, im Rahmen eines Masterprojektes entstandenen, minimalinvasiven Nutzungskonzeptes. Abschließend zeigten Karen Jost, Leonie Knoch und Sophie Sagemüller ihr Umnutzungskonzept für ein Nebengebäude des Gartenpalais Liechtenstein in Wien.

Karen Jost, Leonie Knoch und Sophie Sagemüller präsentieren ihr Umnutzungskonzept für ein Nebengebäude des Gartenpalais Liechtenstein in Wien

Abschluss mit Synergieeffekt

Im Anschluss an die Vorträge bestand die Möglichkeit, sich über die vorgestellten Themen auszutauschen. Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen bietet diese Form des Austauschs mit den Studierenden regelmäßig an, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Forschungen vorzustellen,  Synergien zu nutzen und die Studierenden über die Arbeit in einem Denkmalfachamt zu informieren.